Schilddrüsen- und
Osteoporosepraxis

Dr. Michael Lehner

Facharzt für Nuklearmedizin
Arzt für Allgemeinmedizin
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Ernährungsmedizinische Beratung

 

Unsere Diätologin Sophie Peterstorfer berät Sie bei ernährungsmedizinischen Fragestellungen

 

Ernährung bei Schilddrüsenerkrankungen 

 

Schilddrüsenhormone beeinflussen die Herz- und Muskeltätigkeit, das Nervensystem und die Verdauung. Wenn die Produktion der Schilddrüsenhormone nicht funktioniert, kann es im Körper drunter und drüber gehen. Außerdem ist die Schilddrüse am Energiehaushalt im Körper beteiligt. Eine Überfunktion der Schilddrüse kann rasch zu einem hohen Gewichtsverlust führen, während eine Unterfunktion eine Gewichtszunahme bedingt.

Damit die Schilddrüse ihre Funktion gut ausüben kann, benötigt sie verschiedene Nährstoffe. Eine besondere Rolle spielt das Spurenelement Jod. Es ist zur Bildung von Schilddrüsenhormonen erforderlich. Jod wird aus dem Blut in die Schilddrüse aufgenommen, dort gespeichert und bei Bedarf zur Bildung von Schilddrüsenhormonen verwendet. Der Körper kann Jod selbst nicht herstellen, daher muss es regelmäßig über die Nahrung zugeführt werden.

 

Hashimoto-Thyreoiditis

Die Funktion der Schilddrüse kann mit einer ausgewogenen Kost und besonderem Augenmerk auf bestimmte Mikronährstoffe gut unterstützt werden. Durch eine Anpassung der Jodzufuhr über die Ernährung kann die entzündliche Aktivität in der Schilddrüse bei Hashimoto-Thyreoiditis positiv beeinflusst werden. Dass eine spezielle Diät die Erkrankung heilen könnte, darüber gibt es jedoch noch keine gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnisse.

 

Schilddrüsenüberfunktion und Morbus Basedow

Eine Schilddrüsenüberfunktion kann durch heiße (autonome) Knoten ausgelöst oder infolge der Basedow'schen Erkrankung bestehen. Heiße Knoten sind meist bei Erwachsenen mittleren und höheren Alters zu finden. Auslöser ist meist ein jahrzehntelanger Jodmangel. Wird der Jodmangel weiter erfolgreich bekämpft, können Schilddrüsenautonomien weitgehen ausgemerzt werden.
Bei Morbus Basedew kommt es durch eine Fehlsteuerung des Immunsystems zu einer Dauerstimulation der Schilddrüsenhormonfunktion. Die Erkrankung tritt eher in jüngerem Alter auf. 

In diesen Fällen ist eine Anpassung der Jodzufuhr über die Ernährung ratsam. Eine strenge Jodkarenz ist aber nicht erforderlich und auch nicht sinnvoll.

 

Ernährung bei Osteoporose & Osteopenie 

 

Durch die richtige Ernährung kann der Knochen optimal unterstützt werden und ein Knochenabbau vermindert werden. Die wichtigste Bausubstanz des Knochens ist Kalzium. Je mehr davon in den Knochen eingebaut wird, umso fester und dichter ist die Knochenstruktur. Aber auch andere Nährstoffe (z.B. Vitamin K), sowie Substanzen, welche die Kalziumaufnahme im Körper hemmen, spielen bei der Knochendichte eine Rolle. 

Ernährungstherapeutische Einsatzgebiete sind:

  • Prävention von Osteoporose
  • Diätetische Behandlung von Osteoporose

 

Programme zur Gewichtsabnahme 

 

Gemeinsam arbeiten wir an Ihrem Ziel, um Ihr Wohlfühlgewicht zu erreichen.  Die Ernährungstherapie wird je nach Ihrer aktuellen Situation, Ihren Wünschen und Zielen abgestimmt. Dazu werden verschiedene Programme angeboten: 

  • Ernährungsprogramm (individueller Ernährungsplan)
  • Mahlzeitenersatzprogramm (einzelne Mahlzeiten werden durch medizinische Produkte ersetzt)

Die Programme beeinhalten regelmäßige BIA-Messungen (Bioimpedanz-Analyse), um die Auswirkungen der Ernährungsumstellung auf die Körperzusammensetzung festzustellen und im Verlauf zu kontrollieren.

Nähere Informationen zu den Programmen finden Sie >> hier